Liebe Kolleginnen und Kollegen,
haben Sie sich schon einmal dabei ertappt, in einem Gespräch einfach weiterzureden, weil Ihr Gegenüber nur knapp oder gar nicht reagiert? Viele neigen dazu, Gesprächspausen sofort zu füllen, wenn die Stille schwer auszuhalten ist – doch genau hier liegt ein entscheidender Fehler.
In seinem Buch „Menschengewinner“ zeigt Robert Spengler, warum gutes Zuhören oft wichtiger ist als viele Worte und wie Sie durch gezieltes Schweigen und geschickte Pausen Ihr Gegenüber zum Reden bringen.
Das Prinzip: Wer zuhört, erfährt mehr
Manche Menschen reden wie ein Wasserfall und wundern sich dann, warum sie so wenig über ihr Gegenüber erfahren. Dabei liegt die Lösung auf der Hand: Wer selbst ununterbrochen spricht, gibt dem anderen keine Gelegenheit, sich zu äußern. Doch Schweigen ist mehr als nur ein Zeichen von Zurückhaltung – es kann auch ein wirkungsvolles Werkzeug sein, um echte Gespräche entstehen zu lassen.
Das zeigt sich in der Geschichte von Tine und Jessica: Während Tine am Telefon vom einen zum nächsten Thema springt, bleibt Jessica still – nicht aus Unhöflichkeit, sondern weil sie gar keine Chance bekommt, ins Gespräch einzusteigen. Hätte Tine an den richtigen Stellen einfach mal eine Pause eingelegt, hätte sie vielleicht erfahren, dass Jessica einen anstrengenden Tag hatte und nicht in Plauderlaune ist. Doch ihr Redeschwall verhindert einen echten Austausch.
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Autor: 26.02.2025
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